
Barrierefreier Transport ist Vertrauenssache. Wir zeigen Ihnen, welche Technik und welche Normen dafür sorgen, dass Sie im Rollstuhl genauso sicher unterwegs sind wie auf jedem Autositz.
Wie wird ein Rollstuhl eigentlich sicher in einem Fahrzeug befördert? Hinter dem barrierefreien Transport steckt mehr Technik, als viele denken. Wir geben Einblick.
Fahrzeuge zur Beförderung von Menschen im Rollstuhl müssen die Norm DIN 75078 erfüllen. Sie legt fest, wie Rollstühle und Personen während der Fahrt gesichert sein müssen, damit auch bei einer Notbremsung oder einem Unfall größtmöglicher Schutz besteht.

Das Kraftknotensystem verbindet die Sicherung des Rollstuhls fest mit dem Fahrzeugrahmen. So werden die Kräfte, die bei einem Aufprall entstehen, sicher abgeleitet. Ihr Rollstuhl wird über ein 4-Punkt-Gurtsystem im rutschsicheren Systemboden verankert.
Zusätzlich zum Rollstuhl wird die Person selbst durch ein 3-Punkt-Personenrückhaltesystem gesichert – vergleichbar mit dem Sicherheitsgurt in einem Pkw. Eine verstellbare Kopf- und Rückenstütze sorgt für zusätzlichen Halt.
Kurz gesagt: Sie bleiben bequem in Ihrem Rollstuhl sitzen und sind dabei so sicher gesichert wie auf einem normalen Autositz.
Nein. Sie bleiben während der gesamten Fahrt sicher in Ihrem Rollstuhl sitzen. Über den Hublift gelangen Sie bequem ins Fahrzeug.
Das ist die deutsche Norm für die Beförderung von Menschen mit Behinderung in Kraftfahrzeugen. Sie legt fest, wie Rollstuhl und Person sicher fixiert sein müssen.
Über ein crashgetestetes 4-Punkt-Gurtsystem, das den Rollstuhl fest im rutschsicheren Systemboden verankert – Teil des sogenannten Kraftknotensystems.
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Jetzt unverbindlich anfragenWir organisieren täglich Kranken- und Behindertenfahrten in allen 12 Berliner Bezirken und beraten Fahrgäste, Angehörige und Einrichtungen zu Transportschein, Kostenträgern und Rollstuhlsicherung. Dieser Ratgeber fasst unsere Praxiserfahrung zusammen und ersetzt keine Rechtsberatung – maßgeblich sind Ihre Krankenkasse bzw. der Kostenträger. Mehr über uns